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E-Rechnung in Europa: der Überblick

Italien, Frankreich, Peppol & Co. — jedes Land hat eigene Formate und Termine. So behältst du den Überblick.

Stand: 6. Juli 2026

Europa stellt auf die elektronische Rechnung um — aber nicht im Gleichschritt. Gemeinsame Basis ist die Norm EN 16931; Formate, Netzwerke und Pflicht-Termine unterscheiden sich je Land erheblich.

01Vorreiter Italien

Italien verlangt schon seit 2019 für praktisch alle Inlandsrechnungen das Format FatturaPA über die staatliche Plattform SdI — im B2B, B2C und B2G.

02Frankreich & die nächsten Wellen

Frankreich startet ab September 2026 gestaffelt mit Empfangspflicht und Versand über zugelassene Plattformen; weitere Länder wie Belgien und Polen haben eigene Fahrpläne. Wer grenzüberschreitend arbeitet, hat schnell mehrere Regelwerke gleichzeitig.

03Peppol: das gemeinsame Netzwerk

Über das Peppol-Netzwerk lassen sich strukturierte Rechnungen international zustellen — besonders im öffentlichen Sektor weit verbreitet, von den Niederlanden bis Skandinavien.

04ViDA: die EU-Klammer

Mit dem EU-Paket „VAT in the Digital Age” (ViDA) wird die strukturierte E-Rechnung ab 2030 zum Standard für grenzüberschreitende B2B-Umsätze samt digitaler Meldung. Die Richtung ist klar: strukturiert statt PDF.

Das Wichtigste in Kürze

Ein Standard (EN 16931), viele Ausprägungen: FatturaPA, Factur-X, Peppol & Co. Die verlässlichste Strategie ist Software, die das Zielland kennt — die aktuellen Termine je Land findest du in unserem Länder-Register.

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