XRechnung vs. ZUGFeRD: der Unterschied
Beide sind konforme E-Rechnungen — aber für unterschiedliche Empfänger gebaut. Wann du welches Format brauchst.
Stand: 6. Juli 2026
XRechnung und ZUGFeRD setzen beide die europäische Norm EN 16931 um — gültige E-Rechnungen sind sie also beide. Der Unterschied liegt darin, wie die Daten verpackt sind und wer sie gut verarbeiten kann.
01XRechnung: reines XML
Die XRechnung ist ein reiner XML-Datensatz — gemacht für Maschinen, nicht für Menschen. Sie ist der Standard der deutschen Verwaltung: Wer an Bund, Länder oder Kommunen fakturiert, kommt an ihr nicht vorbei.
02ZUGFeRD: PDF mit eingebettetem XML
ZUGFeRD ist ein Hybrid: eine normale PDF-Rechnung, in der die strukturierten Daten als XML eingebettet sind (PDF/A-3). Dein Kunde sieht eine gewohnte Rechnung, seine Software liest die Daten — ideal im B2B.
03Welches Format für wen?
Faustregel: Behörden → XRechnung. Geschäftskunden → ZUGFeRD (oder XRechnung, wenn gefordert). International kommen weitere Formate dazu — von Factur-X in Frankreich bis FatturaPA in Italien.
04Warum du dich nicht entscheiden musst
Moderne Software erzeugt beide Formate aus derselben Rechnung. Du wählst den Empfänger, das passende Format entsteht im Hintergrund — inklusive Validierung, damit die Rechnung nicht abgelehnt wird.
Das Wichtigste in Kürze
XRechnung = reines XML für Behörden, ZUGFeRD = PDF mit XML fürs B2B. Beide erfüllen EN 16931 — und mit der richtigen Software musst du dich nie festlegen.
E-Rechnung? Ist bei uns einfach drin.
Schreib deine Rechnung wie immer — XRechnung, ZUGFeRD & Co. entstehen automatisch.